von Markus Baier · 11. Juni 2026
Jahrelang war klar, für wen wir Websites bauen: für Menschen. Schöne Layouts, schnelle Ladezeiten, eine Prise SEO für Google. Das ändert sich gerade grundlegend. Neben dem Menschen kommt ein zweiter Besucher: der KI-Agent, der im Auftrag eines Nutzers recherchiert, vergleicht und immer öfter auch handelt.
Dieser Besucher liest keine Bilder. Er überfliegt keine Hero-Section. Er parst Struktur, Bedeutung und Handlungsoptionen. Und er entscheidet in Sekunden, ob eure Seite eine verlässliche Quelle ist, mit der er weiterarbeiten kann, oder nur Deko.
Es ist verlockend, das als "AI-SEO" abzutun und ein paar Meta-Tags nachzurüsten. Das greift zu kurz. Agent Readiness hat drei Ebenen:
Wir bewerten sechs Dimensionen. Ein typisches Profil sieht so aus:
Agent Readiness Profil (Beispiel)
Die meisten Seiten sind beim Verstehen ordentlich und beim Handeln schwach. Genau dort entsteht der Unterschied: Eine Seite, die ein Agent nicht nur lesen, sondern bedienen kann, wird zur bevorzugten Quelle.
Agent Readiness ist kein separates Projekt neben der Website. Es ist eine Eigenschaft, die aus sauberer Arbeit folgt: Inhalte im HTML statt erst nach Interaktion, eindeutige Strukturen, dokumentierte Aktionen, stabile Quellen. Vieles davon verbessert gleichzeitig klassische SEO und Barrierefreiheit. Gute Maschinenlesbarkeit und gute Nutzererfahrung sind keine Gegensätze.
Der zweite Besucher ist schon da. Die Frage ist nur, ob er bei euch etwas anfangen kann. Wir prüfen das kostenlos: Der Agent Readiness Check zeigt euer Profil über alle sechs Dimensionen.