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HARWAY Experience
Design Systems8 Min Lesezeit

Wie man ein Design System mit 300 Komponenten in 2 Tagen auditiert

Ein schneller Audit funktioniert nur, wenn Varianten, Tokens und Nutzungsmuster getrennt betrachtet werden.

Markus Johannes Baier

Markus Johannes Baier

Coverbild für Wie man ein Design System mit 300 Komponenten in 2 Tagen auditiert

Ein großes Design System scheitert selten an der Anzahl der Komponenten. Es scheitert daran, dass niemand mehr weiß, welche Komponente noch relevant ist und welche nur historische Last ist.

Der Audit startet nicht mit Screenshots. Er startet mit Nutzung: Welche Komponenten sind produktiv im Einsatz, welche Varianten werden nie verwendet, wo werden Styles lokal überschrieben?

Danach kommt die Token-Schicht. Wenn eine Komponente visuell aus dem System fällt, liegt das oft nicht an der Komponente selbst, sondern an fehlenden semantischen Tokens.

Das Ergebnis ist keine lange Mängelliste. Ein guter Audit endet mit einer priorisierten Reparaturspur: löschen, zusammenführen, tokenisieren oder gezielt neu bauen.

Markus Johannes Baier

Markus Johannes Baier

Founder, HARWAY Experience GmbH

10 Jahre Erfahrung mit Design Systems und AI-accelerated Development. Schreibt über Tokens, Rapid Prototyping und die Frage, warum Geschwindigkeit ohne Struktur nicht skaliert.

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